Der erste Schritt ist geschafft!
Wir haben in nur 9 Wochen mehr als 23.000 Unterschriften in den Kreisen Höxter und Paderborn gesammelt.

Wie geht es weiter? In den Kreisen Höxter und Paderborn wird das Thema am 18. März noch einmal in den Kreistagen behandelt. Danach kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Briefabstimmung in beiden Kreisen.
Wir rechnen damit, dass diese Abstimmung zwischen Mai und Juni stattfinden wird.


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Unsere Egge – Unsere Entscheidung

Wir – ein offener Zusammenschluss aus dem Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, BfH, ÖDP, DIE LINKE und den Naturschutzverbänden – haben 21.000 Unterschriften gesammelt. Sodass am Ende alle Bürger der beiden Kreise in einer Abstimmung per Briefwahl über die Bewerbung für einen Nationalpark entscheiden.

Eine so wichtige Frage für unsere Region darf nicht von oben herab entschieden werden. Genau dies ist aber durch den Kreistag in Höxter und die Kreis-CDU Paderborn bereits passiert. Ohne Bürgerbefragung oder Bürgerbeteiligung wurde sich gegen einen Nationalpark Egge entschieden.

Die bekannten und repräsentativen EMNID/Verian-Umfragen des Fördervereins (2009, 2012 und 2018 und zuletzt 2023) zu einem Nationalpark lassen vielmehr darauf schließen, dass der Kreistag den tatsächlichen Wählerwillen in dieser Frage nicht beachtet.


Wieso ein Bürgerbegehren?

Falschinformationen dominieren zunehmend die Debatte um den potentiellen Nationalpark Egge. Durch das Umweltministerium NRW war geplant, gemeinsam mit interessierten Regionen bis April 2024 ein Beteiligungskonzept zu erarbeiten. In dieser Zeit sollten die Bürgerinnen und Bürger in einem offenen Austausch über einen möglichen Nationalpark informiert werden.

Doch leider hat der Kreistag Höxter sich direkt nach dem Start des Beteiligungsprozess dazu entschieden, den Nationalpark Egge abzulehnen. Und damit auch den offiziellen Beteiligungs- und Informationsprozess gestoppt.

Wir sind überzeugt: Eine informierte Bevölkerung würde sich für die Bewerbung zu einem Nationalpark entscheiden. Durch den Abbruch des Beteiligungs- und Informationsprozess bevor dieser überhaupt startet, zeigt sich deutlich, dass eine informierte Bevölkerung gar nicht gewünscht ist.


Unsere Egge – Ein Nationalpark als Motor für unsere Region

Bild: Dunkelgrün – Gebietskulisse Nationalpark – Landeswald. Hellgrün: Privat/Kommunalwald

Der aktuelle Findungsprozess für einen zweiten Nationalpark stellt eine enorme Chance für OWL dar. Man vergisst es gerne, da wir so vertraut mit ihr sind. Aber die Egge ist tatsächlich – ganz objektiv – etwas ganz besonderes und verdient den großräumigen und dauerhaften Naturschutz durch einen Nationalpark.

Mehr als zwei Drittel des möglichen Gebiets liegen unter Naturschutz. Unsere Region ohne das international bekannte Markenzeichen „Nationalpark“ davon nicht wirklich. Der Schutz durch einen Nationalpark wäre jedoch auch weitgehender, dauerhafter und besser überwacht.

Ein Win-Win für unsere Region und den Naturschutz und eine einmalige Chance: Wir müssen nur noch zugreifen.


Die Kritiker

Kritiker nennen viele Argumente, die gegen einen Nationalpark sprechen. Es fallen Argumente wie wirtschaftliche Einbrüche in ganzen Branchen, die Zerstückelung des Gebiets oder der Klimaschutz, der durch Einige offenbar völlig neu „entdeckt“ wird. Doch stimmt das? Bei genauerer Betrachtung zerfallen oder relativieren sich die meisten Argumente. Daher haben wir einen Faktencheck erstellt, der die größten Mythen aber auch berechtigte Bedenken behandeln soll.

Durch diesen zeigt sich ganz objektiv und faktenbasiert:
Am Ende kann nur die Entscheidung für unsere Egge und für unseren Nationalpark stehen.

Weiterführende Informationen zum Nationalpark Egge finden sich auch unter egge-nationalpark.de